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http://myblog.de/ende.des.regenbogens

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mein herz.
weder sehnsucht noch begehren wagen es mein aug zu trüben,
allein die hoffnung trag' ich schwanger.
das ende des regenbogens strebte ich zu finden,
doch die farben sind blass.

ich hoffte das ende zu finden, doch der weg scheint zu weit.
sanfte melancholie trägt mich hinfort.
hilft mir den weg zu finden.
ich lasse mich treiben auf den schwingen
der traurigkeit
da ich weiß, dass sie mich halten wird.

5.10.10 21:11


leise schleicht sie sich heran,
der wind weht durch die schwingen
"folge mir" dringt die sanfte stimme an dein ohr.

eine hand legt sich an deinen nacken.
du spürst kälte deinen körper durchfließen.
die erinnerungen lösen so viel aus:
du siehst bilder, die du vergessen hast
du empfindest gefühle, die schon damals weh taten.

immer wenn die wehmut zur gast ist,
folgt eine leere enttäuschung.

wenn worte, gefühle dich an längst vergessene orte bringen,
erschreckt das im ersten moment.
hilflosigkeit.

10.10.10 19:50


mein herz ist stehengeblieben.
wie ein kleines blechspielzeug.
ich habs vergessen wieder auf zu ziehen.

jetzt verstaubt es in der ecke.
und ich weiss nicht, wo der schlüssel zum aufziehen ist.

ich habe das gefühl, ich hätte ihn schon lang verloren.

19.10.10 23:00


hm,
mir ist nicht weh getan worden. ich muss mein herz nicht schützen.
eine mauer habe ich auch nicht darum.

ich kann es nicht mehr hören,
nicht mehr finden.
habe den bezug zu ihm verloren,
zu ihm und meinen ganzen gefühlen.
das ist alles.
aber es ist eben schwierig,
weil es anderen weh tut
und mir auch irgendwie.
25.10.10 20:04





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